Über 160 Jahre Frankentradition

Über 160 Jahre Frankentradition

Gründung

Am 15. November 1856 wird die Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg gegründet. Ihre Wurzeln gehen auf die 1. Fankonia von 1833 zurück, welche mit Beteiligung von Joseph Viktor von Scheffel entstanden war. Unter der Maxime „Einig und Treu“ trägt sie die Farben „Gold-Schwarz-Rot-Gold“ sowie „Schwarz-Rot-Schwarz“ als Fuchsenband.

Frankenhaus

Während der glanzvollen 500-Jahr-Feier der „Ruperto Carola“ (heute „Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg“) und dem 30. Stiftungsfest entstehen erste Pläne für den Bau eines Korporationshauses, die sich später dank des Engagements einiger „Alter Herren“ verwirklichen lassen. So wird im Jahr 1893 das neue Frankenhaus eingeweiht. Die Festrede hält der Bundesbruder und Regierende Hamburger Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg.

Erzwungene Auflösung

1936 wird die Frankonia wie alle anderen Studentenverbindungen von den Nationalsozialisten verboten. Während des 2. Weltkrieges führen die Mitglieder die Frankentradition unter dem Namen „Kameradschaft Viktor von Scheffel“ weiter.

Neugründung

Wo eiserner Wille ist, da ist auch ein Weg: Bereits 1950 wird die Frankonia als Burschenschaft neu gegründet. Nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen wird 1952 schließlich auch das Verbindungshaus zurückgewonnen.

100 Jahre Frankonia

Mit über 500 Beteiligten feiert die Frankenfamilie im Jahr 1956 ausgelassen ihre hundertjährige Geschichte.

Wohnheim

1984 wird das neue Wohnheim neben dem Frankenhaus eingeweiht.

Die Unabhängigkeit

Aktivitas und Altherrenschaft erklären am 21. Januar 2012 gemeinsam den Austritt aus dem Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB). Damit gilt die Frankonia als freie Burschenschaft – und ist es noch heute.